• hrammler

17.4.2019 - Eine Zeitreise

Aktualisiert: 17. Mai 2019



Heute ist der 17.4.2019! Schon wieder. Oder noch immer. Wie man will. Wir haben auf dem Flug von Auckland nach Rarotonga die internationale Datumslinie überschritten. Abflug war in Auckland am 17.4.2019 um 17:20. Ankunft in Rarotonga am 16.4.2019 um 23:00 Uhr. Die beiden Destinationen haben einen Zeitunterschied von 22 Stunden. Wir sind somit jetzt auch 12 Stunden unserer Zeit in Österreich hinterher und nicht mehr 10 Stunden voraus.

Als wir ankommen ist es warm und schwül. Der Flugplatz ist klein. Wir steigen aus dem Flieger, der direkt neben dem Flughafengebäude parkt und gehen zu Fuß über das Flugfeld in die Ankunftshalle. Es sind nur ein paar Schritte.

Die Einreiseformalitäten dauern hier etwas länger. Die Beamtin will das Rückflugticket und die Hotelbuchung sehen. Beides haben wir nur auf dem Handy. Das ist umständlich herzuzeigen. Glücklicherweise habe ich während der Wartezeit eine Verbindung zum W-LAN des Flughafens hergestellt und mich eingeloggt. Trotzdem wird das zum Stress. Sie nimmt es zum Glück am Ende nicht ganz so genau und lässt uns durchgehen. Schließlich ist es auch für sie bereits nach 23 Uhr.

Als wir die Halle verlassen, wartet Emma unsere Vermieterin bereits auf uns. Sie holt uns wie vereinbart mit dem Auto ab und bringt uns zum Haus, das nur wenige Kilometer vom Flughafen auf der Nordseite der Insel direkt am Strand liegt. Als wir ankommen, können wir in der Dunkelheit schemenhaft Palmen im Garten erkennen. Wir sind im Paradies. Emma zeigt uns das Haus und unser Schlafzimmer. Das Haus ist einfach und teilweise unfertig und auch nicht sehr sauber, was sich aber für uns erst am nächsten Tag herausstellt. Die Bettwäsche ist frisch aber ansonsten ist die Bude versift und es stinkt. Außerdem gibt es in der Dusche kein Warmwasser. Das Haus und die Lage wären grundsätzlich nicht schlecht. Es fehlt aber die Pflege.

Wir sind müde von der Anreise und legen uns nach der Ankunft bald ins Bett. Die Nacht ist warm und wir schlafen bei offener Verandatür so wie Emma auch, die im Nebenzimmer schläft.

Am nächsten Tag, es ist immer noch der 17.4.2019, schlafen wir uns einmal aus. Dann fährt uns Emma in die Stadt, wo wir uns bei Bluesky eine so genannte Visitor SIM-Card für 49,-- NZD kaufen. Da hat man 30 min Telefonie, 300 sms und 3 GB Daten. Die Mitarbeiterin im Shop fragt ob ich das Mobiltelefon mit habe. Ich zeige und übergebe es ihr. Sie legt für mich die SIM-Karte ein und aktiviert diese. Dann gibt sie mir noch den Rat, die SIM zu deaktivieren, wenn ich sie nicht brauche, damit kein Datenvolumen verloren geht. Das nenne ich Service!



Dann mieten wir uns gleich nebenan bei Polynesian für 4 Tage einen Scooter. Das kostet 20 NZD/Tag für das Moped und 2 NZD/Tag für den zweiten Helm.






Anschließen holen wir uns im The Cafe in der Bergman Galery ein köstliches Frühstück um dann mit dem Moped die Insel zu erkunden.


Das ist nicht schwer. Es führt eine Straße an der Küste rundherum. Wir fahren im Uhrzeigersinn beginnend in der Hauptstadt Avarua Town von Norden einmal herum. Das sind 32 km und dauert nicht lange. Beim ersten Stop machen wir einen längeren Strandspaziergang. Danach noch ein paar kürzere um Bademöglichkeiten zu erkunden.


Die Insel ist herrlich. Komplett bedeckt mit einem tropischen Regenwald. Der nur im unbedingt nötigen Ausmaß entfernt wird.



Die ganze Insel ist mit einem Riff umgeben an dem die Wellen brechen. Das Donnern der Brandung ist immer zu hören. Aber zwischen dem Riff und dem Strand ist das Wasser ganz ruhig.



Die Häuser sind einfach und teilweise bunt angemalt. Manchmal auch desolat. Das sind aber nur wenige.

Grundsätzlich ist alles sehr sauber. Es liegt kein Müll herum. Die Hauptstraße und die Nebenstraßen sind asphaltiert. Die Instandhaltung ist einigermaßen gut.

Die Menschen hier sind vom Tourismus völlig unverdorben, fröhlich und freundlich und überhaupt nicht aufdringlich. Es gibt niemanden, der einem in ein Geschäft oder Lokal zerren, oder einen auf der Straße anredet und irgend ein Produkt oder eine Dienstleistung andrehen will. Alles läuft korrekt und transparent ab. Meistens wird sogar darauf geachtet, dass man einen Vorteil hat keinen Nachteil.

Auf der ganzen Insel laufen überall die Hühner und auch die Hähne herum. Sogar auf dem Supermarkt Parkplatz. Das ist lustig anzusehen. Aber weniger lustig am Morgen, wenn um halb vier über all die Hähne krähen.

Auch Hunde laufen frei herum. Das ist beim Mopedfahren nicht lustig, weil die auf und neben der Straße stehen und man nie weiß wie sie reagieren. Das war aber bisher kein Problem.

Das Parlament, das Gesundheitsministerium und das Innenministerium sind in einfachen, lang gezogenen Häusern untergebracht.

Auf dem Weg um die Insel kommen wir bei den Pacifc Divers vorbei. Hier buchen wir einen Open Water Divers Kurs für die nächsten 3 Tage.

Am Abend fahren wir noch 2 km ins Innere der Insel. Am Ende der von dort geht ein Track quer über die Insel. Den wollen wir vielleicht einmal gehen.

Wir fahren dann in unsere Unterkunft. Später am Abend kommt noch ein Gast. Jochen aus Deutschland, der seit 19 Monaten bei seinem Sohn in Neuseeland wohnt. Er ist nett und wir unterhalten uns gut.

Dann gehen wir zu Bett. Morgen müssen wir um 8:15 bei den Pacific Divers sein.



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