• hrammler

17.3.2019 - Chillagoe und Yungaburra

Am 17.3.2019 haben wir dann die Umgebung von Chillagoe erkundet. Zunächst sind wir zu den Höhlen gleich außerhalb des Ortes gefahren. Von denen können zwei (“Pompeii” und “Bauhini”) auf eigenen Faust (self guided) erkundet werden. Die beiden anderen sind nur mit Führung möglich. Alle 4 Höhlen befinden sich in einer eindrucksvollen Felsformation.



Balancing Rock

Danach sind wir zum so genannten “Balancing Rock” gefahren, der praktisch gleich ums Eck liegt bzw. steht.
















In diesem Berich (nicht am Balancing Rock) sind auch auf einem Felsen Aboriginal Wandmalereien zu besichtigen. Sehr interessant. Es handelt sich dabei nicht um Kunst sondern um Alltagskommunikation. Scheinbar um Mitteilungen, die für andere Gruppen oder Menschen hinterlassen wurden.

16 km von Chillagoe weiter ins Innenland erreicht man die Mungana Archways. Ein offenes Höhlensystem, das man ebenfalls ohne Führung besuchen kann.

Zurück in Chillagoe nehmen wir ein Bad in einem Swimming Hole. Hannes wegen der Angst vor Krokodilen mit mehr Zurückhaltung als Heidi. Hannes hat die 3 dort badenden Burschen vorher noch gefragt ob das hier “save” ist und “no krokodiles present” sind und auch die Antwort erhalten: “nothing there”. Auch die Wirtin am Campingplatz hat uns versichert, dass an diesem Swimming Hole keine Krokodile sind und sie selbst dort immer baden geht. Für Hannes ist es trotzdem ein mulmiges Gefühl.

Aber es ist nichts passiert und wir fuhren guter Dinge wieder zurück nach Mareeba.

Heidi hat sich eine Erkältung mit starkem Schnupfen eingefangen, die jetzt langsam ihren Höhepunkt zu erreichen scheint.

In Mareeba tankten wird das Auto wieder voll und genehmigten uns einen herrlichen Kaffe mit Kuchen im Coffe Work. Wir packten noch ein bisschen Schokolade ein und fuhren weiter nach Yungaburra.

Der Curtain Fig Tree von Yungaburra

Vor der Ortseinfahrt zweigten wird noch einmal ab und fuhren zum so genannten Curtain Fig Tree. Einem ganz unglaublichen Baum der nur mit einem Foto zu beschreiben ist.


Danach ging es durch den Ort auf den Campingplatz am See wo wir die Nacht verbringen.

Yungaburra ist ein kleiner Ort mit viel Geschichte. Viele Häuser stammen dort aus den 1920er Jahren. Die ursprüngliche Nutzung der Gebäude ist zumeist mit einem Schild neben dem Eingang angeschrieben. Man fühlt sich ein bisschen wie in einer Westernstadt. Oder zumindest dem was wir uns darunter vorstellen. Der Ort ist aber trotzdem kein Museumsdorf sondern ein lebendiges Städtchen. Zur Hauptsaison ab Juni ist hier sicher mehr los. Derzeit gehört der Ort den Einheimischen und einigen wenigen Gästen wie uns. Es ist überhaupt überall sehr wenig los und an sehr vielen Plätzen sind wir definitif alleine. Auch die Campingplätze sind stets fast leer. Manchmal sind wir die einzigen Gäste. Die wenigsten haben aber geschlossen. Manche haben nur eingeschränkten Betrieb. Alles in allem ist das sehr angenehm und erholsam. Auch die Ruhe im Outback ist Erholung pur. Man hört keinen menschlich verursachten Lärm. Als ich diese Zielen schreibe, ist es 19.30 Uhr und ich sitze gerade im Camper in einer Stadt namens Mount Surprise. Hier gibt es praktisch nichts. Aber ich greife der Geschichte vor. Wie wir hier her gekommen sind könnt ihr im Bericht vom 18.3.2019 lesen.


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