• hrammler

11.6.2019 - Neiafu



11.6.2019 - Der Tag beginnt bedeckt. Über Nacht hat sich eine dichte Wolkendecke über den Vava’u Inseln gebildet. Der Vormittag verläuft noch trocken. Da wir kein Brot mehr haben, essen wir zum Frühstück Müsli und Obst.

Gegen Mittag fahren wir mit dem Beiboot in die Stadt. Als wir es starten, stellen wir fest, dass unsere gestrige Zerlegeaktion am Außenbordmotor gefruchtet hat. Der Wasserkühlkreislauf funktioniert wieder. Wir sind überrascht. Offenbar war doch die Wespe Ursache für den Defekt. Erwin ist glücklich und freut sich, dass sich das Problem so einfach gelöst hat.

In der Stadt gehen wir ins Cafe Tropicana. Dort gibt es selbst gebackenes Brot, das auf Bestellung frisch gebacken wird. Wir bestellen und bezahlen 4 Wecken zu je 11 TOP. Fertigstellung 16 Uhr. Wir bleiben ein wenig sitzen, trinken Cafe und Heidi und ich essen jeder eine Quiche.



Als wir das Cafe verlassen beginnt es heftig zu regnen. Erwin und Ingrid haben am Boot die kleine Luke in Ihrer Kabine für den Bordkater Felix offen gelassen. Sie befürchten, dass dort Wasser in die Kabine dringt. Da ihnen das keine Ruhe lässt, beschließt Erwin, trotz des starken Regens mit dem Beiboot zur Crocodile zu fahren, um die Luke zu schließen. Wir warten einstweilen unter dem Vordach am Gehsteig bei weiter strömendem Regen. Nach gut einer halben Stunde ist Erwin wieder da. Es ist nicht viel passiert und nur wenig Wasser in die Kabine eingedrungen.




Wir kaufen im Geschäft, vor dem wir gewartet haben, einen Toaster um 35 TOP. Nachdem sich Erwin trockene Sachen angezogen hat, wir uns Regenschirme gekauft haben und der Regen nachlässt, gehen wir weiter Richtung Kirche, die wir uns ansehen wollen.



Die Kirche ist innen schlicht und schmucklos und wirkt wenig gepflegt. Wir bleiben einige Zeit in der Kirche, weil es draußen wieder stark zu regnen begonnen hat und gehen danach wieder zurück in Richtung Cafe Tropicana.




Auf dem Weg dorthin gehen wir in verschiedene Shops, um einen Adapter für den Toaster zu finden. Auf der Yacht haben wir nur europäische Steckdosen. Die Suche bleibt erfolglos. Wir werden das Kabel abzwicken und einen Stecker montieren müssen.

Wir holen uns das frisch gebackene Brot vom Cafe Tropicana und gehen bei wolkenbruchartigem Regen zu unserem Beiboot, nachdem wir uns entschieden haben doch nicht in die Pizzeria essen zu gehen, da wir ausreichend Lebensmittel an Bord haben und es schade wäre, das frisch Brot nicht auch gleich zu probieren. Heidi und ich holen am Markt noch Paradeiser, während Ingrid und Erwin zum Beiboot gehen. Wir warten unter einem Flugdach vor den Anlegestegen darauf, dass der Regen nachlässt. Erwin geht einstweilen voraus, um das Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Als der Regen plötzlich aufhört, nützen wir die Gelegenheit, steigen alle ins Beiboot und fahren zur Crocodile. Wir haben Glück und bleiben trocken. Als wir die Crododile erreichen und an Bord sind, beginnt es wieder stark zu regnen.

Wir bereiten uns mit den zahlreichen Zutaten in unserem Kühlschrank ein köstliches kaltes Abendessen und genießen das frische Brot. Die Nacht verbringen wir noch einmal im Hafen von Neiafu.

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