• hrammler

19.6.2019 - Taunga Süd



19.6.2019 - Am morgen nach dem Frühstück fahren wir noch mit dem Beiboot zum Markt im Hafen, um vor dem Ablegen noch Obst und Gemüse einzukaufen - Foto!

Kurz vor dem Ablegen gibt es dann nochmal ein Problem mit der Bordelektronik. Es ist so wie vor der Reparatur. Keine Verbindung zum externen GPS und zum Autopiloten und der Windanzeiger funktioniert unzuverlässig. Der Fehler ist aber schnell identifiziert. Wir hätten das defekte Gerät doch nicht an der Backbordseite anschließen und schon gar nicht einschalten sollen. Es stört einfach das System. Wir bauen es noch einmal aus und schließen es völlig ab. Das dauert nicht lange und ist schnell erledigt.

Um 11:45 Uhr lichten wir den Anker und legen ab in Richtung Süden zur Insel ’Euaiki.

Wir setzen das Vorsegel, was uns aber wenig nützt, weil der Wind sehr bald fast von vorne kommt.

Das Wetter ist heute etwas besser als gestern und die meiste Zeit scheint die Sonne. Bisweilen nieselt es bei Sonnenschein.

Die Fahrt dauert nicht lange und gegen 13:30 Uhr sind wir vor ‘Euaiki. Als wir vor der Insel ankern wollen, steht ein Mann am Ufer und ruft uns zu, dass wir hier nicht ankern dürfen, da es sich hier um eine “protected area” und um Privatbesitz handelt. Wir wollen das nicht gleich so hinnehmen und fragen nach wieso und wo das steht. Er meint an der Tafel am Stand. Die können wir aber nicht lesen. Wir wechseln noch ein paar Sätze hin und her, aber er bleibt hart. Obwohl wir das nicht glauben können, drehen wir ab und fahren zur Insel auf der anderen Seite. Es ist die Südspitze von Taunga.


Bereits bei der Anfahrt nach ‘Euaiki konnten wir sehen, dass es dort besonders schön ist. Es bestehen hier zwei Inseln nebeneinander, die mit einer Sandbank verbunden sind, die bei Ebbe aus dem Wasser ragt. Vor den Inseln gibt es Riffe, die eine Lagune vor den Inseln bilden. Es ist ein unglaublicher Anblick und bereits die Sicht vom Boot zeigt uns in Ansätzen, was wir später an Land zu sehen bekommen werden.


Die Riffe haben auch einen Nachteil. Guter und sicherer Ankerplatz ist knapp und zunächst steht noch ein anderer Katamaran vor der Lagune am optimalen Ankerplatz. Wir ankern daneben und wollen später mit dem Beiboot über die Lagune zur Sandbank fahren. Falls der Kat neben uns nicht wegfährt, wollen wir die Nacht vor der Insel ‘Euakafa verbringen, die nur wenige Seemeilen westlich liegt. Der Ankerplatz wo wir jetzt stehen ist nicht so sicher.

Heidi geht kurz ins Wasser und dann essen wir den köstlichen griechischen Bauernsalat, den Ingrid für uns zubereitet hat.

Nach dem Essen legt der Kat neben uns ab. Im Wegfahren ruft uns ein Mann noch zu, dass es hier wunderbar zum Schnorcheln ist. Wir bedanken uns und winken ihm zu. Dann holen wir den Anker auf und stellen uns an den Platz, wo der Kat zuvor gestanden hat. Hier können wir auch über Nacht bleiben.



Nach dem Kaffee lassen wir das Beiboot zu Wasser und fahren zur Sandbank zwischen den Inseln. Der Blick ist atemberaubend. Ein ganz unglaublicher Platz. Genau so stellt man sich Südsee vor. Der Sand ist glattgestrichen vom Wasser und keine Spur ist zu sehen. Wir spazieren in der Sonne des späten Nachmittags über den Strand. Das Wasser ist ganz ruhig und der Wind ist schwach. Wir bleiben, bis sich die Sonne dem Horizont zuneigt.



Wir sitzen ein wenig am Strand und sehen Einheimische in der Lagune waten und fischen. Sie kommen auf uns zu und setzen sich zu uns. Sie haben 5 mittelgroße Fische und einige Octopusse gefangen. Eine magere Ausbeute für einen ganzen Nachmittag. Da sie sehr müde sind, bitten sie uns, sie mit dem Boot in ihr Dorf zu fahren. Erwin übernimmt das gerne, nachdem er uns auf der Crocodile abgesetzt hat.

Der Abend ist fast wolkenlos und der Sternenhimmel wunderschön, weil es noch ganz dunkel ist, bevor der Vollmond aufgeht und uns die Nacht erhellt.

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